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Einleitung, Ziel, Annäherung und Zukunft

Das E.I.P.P. wurde exklusiv für Deutschland und die Schweiz als offizieller Ausbildungsbetrieb der Methode Dr. med. vet. Hiltrud Straßer lizensiert und tritt somit in die Fußstapfen des bisher von Dr. Straßer selbst geführten Institutes für Hufgesundheit und ganzheitliche Pferdebehandlung. (IfHgP/Tübingen)
Dr. Straßer, die sich ab sofort verstärkt in der Forschung engagiert, steht dem Institut zukünftig für wissenschaftlichen Input und fachliche Beratungen zur Verfügung. Sie führt natürlich weiterhin auch Unterrichtseinheiten an unserem Institut für kommende Ausbildungsgruppen durch. Nähere Informationen über Dr. med. vet. Hiltrud Straßer finden Sie unter: www.hufklinik.de.
Ziel des Institutes ist es im deutschen Sprachraum noch mehr Spezialisten für Barhufpferde mit ganzheitlicher Sichtweise auszubilden. Wir versuchen damit der starken Nachfrage nach den von uns ausgebildeten Fachleuten gerecht zu werden. Sehen Sie bitte auch in die Liste "Hufheilpraktiker D/CH" Manche unserer Schüler, die gerade die Prüfung absolviert haben, können schon kaum noch neue Kunden annehmen. Natürlich hängt das auch von den einzelnen Regionen ab.
- Das Institut vermittelt in der Ausbildung ein umfangreiches Wissen. Jeder ausgebildete Hufheilpraktiker sorgt jedoch für seinen eigenen Ruf und seine Reputation. Die auf dieser Seite gelisteten Hufheilpraktiker sind entweder aktuell in der Ausbildung und als solche gekennzeichnet oder aber Sie haben eine erfolgreiche Prüfung abgelegt und an jährlichen Fortbildungen teilgenommen.
- Personen, die Vorgeben unsere Methode zu vertreten und sich nicht auf dieser Liste befinden werden von als offizielle Repräsentanz der Methode Dr. med. vet. Strasser uns nicht empfohlen oder sind nicht ausgebildet oder nicht fortgebildet und repräsentieren damit nicht mehr die Methode Dr. med. vet. Hiltrud Strasser.
- Unser 3-tägiges Grundseminar für Pferdehalter "Hufe - Haltung - Heilung" vermittelt ein wesentliches und umfangreiches Grundwissen vom Huf sowie die spezifischen Bedürfnisse von Equiden. Ebenso ist das Grundseminar Voraussetzung für die Einschreibung zur prof. Ausbildung. Die Teilnahme ein einem Seminar befähigt jedoch auf keinen Fall zur Bearbeitung von Barhufen.
- Unsere wichtigste Botschaft: Ursachen für Krankheiten erkennen und beseitigen. Diagnose und Heilung erfolgt häufig im Konzert von verschiedenen Solisten. So wünschen wir uns ein komplementäres Zusammenspiel der von uns ausgebildeten Barhufspezialisten mit regional ansässigen Tierärzten, Tierheilpraktikern, Osteopathen bzw. Etiopathen, Phytotherapeuten und anderen Fachleuten.
- Im französischen Sprachraum sind wir mit dem Institut Européen de Physiologie Equine als staatlich anerkannter Ausbildungsbetrieb mit Sitz in Senlis (Nähe Paris) vertreten. Sie finden uns unter: www.institut-equin.com
Unter den aktuellen Hufheilpraktikern finden Sie Menschen mit unterschiedlichsten Vorqualifikationen, wie z.B. Ethologen, Hufschmiede, Züchter, Homöopathen, Osteopathen, Etiopathen, normale Pferdehalter, Betriebswirte, Dolmetscher, Biologen uvm. Die Hufheilpraktiker nach Dr. med. vet. Hiltrud Straßer sind darauf geschult Krankheitszustände eines Pferdes insbesondere die der Hufe frühzeitig zu erkennen und können somit auch präventiv arbeiten.
Zwei Grundansätze:
- Es gibt verschiedene Wege sich mit der Gesundheit von Pferden beschäftigen. Ein Weg ist es die Nutzbarkeit bzw. Diensttauglichkeit eines Pferdes in den Vordergrund zu stellen. Es wird in diesem Fall notwendig z.B. Symptome wie Schmerzen auszuschalten. Während dieser Behandlungen geht es einem Pferd dann vordergründig zunächst besser. Gleichzeitig wird sich die tatsächliche Situation des Pferdes in der Vielzahl der Fälle jedoch verschlechtern. Ein Grund für dieses Vorgehen ist in Frankreich beispielsweise die „obligation de resultat“ (Der Zwang ein jederzeit diensttaugliches Pferd zu hinterlassen)! Aber auch bei uns in Deutschland herrscht in der Regel der Anspruch das Pferd allzeit funktionstüchtig zu erhalten. Für Heilung und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten wie ggf. kurzfristiger Ausfall ist keine Zeit, wenn mit dem Pferd Geld verdient werden muß, oder aber, wenn der Mensch einfach Spaß mit seinem lebendigen Sportgerät haben will.
- Ein anderer Weg ist es sich mit der Erforschung von Ursachen für Krankheiten zu beschäftigen. Diese zu Erkennen und anschließend zu beseitigen. Dieser Weg ist eher unbequem, da Pferde hierdurch die bis dahin unterdrückten Symptome erst richtig zeigen. Es kommt häufig zu einer Art von Erstverschlimmerung, wie bei der klassischen Homöopathie. Bei diesem Weg jedoch entsteht ein organischer Impuls bei dem die Selbstheilungskräfte des Pferdeorganismus so stimuliert werden, dass am Ende ein geheiltes bzw. ein gesundes Pferd steht. Dieser organische Weg dauert länger als beispielsweise die chemische Unterdrückung von Schmerzen. Die Beseitigung von Krankheitsursachen sind jedoch vielschichtig. Die besten Techniken eines Barhufspezialisten werden nicht ausreichen, um nur hiermit ein Pferd gesund zu machen. Deshalb gehen wir ganzheitlich vor und achten insbesondere darauf, dass die Lebensbedingungen für Pferde derart gestaltet werden, dass die minimalen Grundbedürfnisse von Equiden respektieren und mit der Huftherapie und Hufpflege umgesetzt werden. Nur durch dieses Konzert von Maßnahmen kann Heilung häufig auch bei konventionell nicht lösbaren Fällen stattfinden und Erfolg haben.
Wir stellen diese beiden Grundprinzipien neutral als Denkanstoß hin, ohne zu Urteilen, ohne zu beeinflussen; auch wenn unser Weg ganz klar der der Heilung ist.
Herzlichst, Ihr
Chris Gehrmann 
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